Garten-Laubkäfer (Phyllopertha horticola)

Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata)

Feld-Sandlaufkäfer (Cicindela campestris)

Scharlachroter Feuerkäfer (Pyrochroa coccinea)

Selbst im Mikrokosmos der Käfer ist der Erhalt der Biodiversität von unschätzbarem Wert.
Denn neben pflanzenfressenden Arten wie z. B. dem Gartenlaubkäfer, gibt es räuberische Arten, die dafür sorgen, Schädlingspopulationen in Schach zu halten.
Der Marienkäfer ist wohl einer der bekanntesten Nützlinge in unserem Garten. Sowohl er als auch seine Larvenstadien haben einen unstillbaren Hunger auf Blattläuse. Verzichtet man auf Pestizide und gibt ihm etwas Zeit, sich anzusiedeln, erledigt sich das Problem ganz von selbst.
Der Feld-Sandlaufkäfer zählt zu den schnellsten Räubern unserer heimischen Insektenwelt. Gejagt werden vor allem Ameisen sowie andere Insekten und Spinnen aller Art. Er benötigt dafür offene und sandige Böden, die zunehmend aus unserer Landschaft verschwinden.
Der erwachsene Scharlachrote Feuerkäfer ernährt sich von Pollen, Honigtau und Pflanzensäften. Im Larvenstadium hingegen lebt er räuberisch und frisst besonders gerne die Larven des gefürchteten Borkenkäfers.
Und auch wenn der Gartenlaubkäfer Schädlinge nicht direkt bekämpft, so dient er doch als wichtige Nahrungsquelle für Vögel und andere Nützlinge.
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